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Indonesia Toraja

INDONESIA SULAWESI TONGKONAN TORAJA GUNUNG SESEAN



Gewachsen auf den Vulkanböden um den Berg Sesean auf der Insel Sulawesi,
angebaut von den Toraja in ihren Familiengärten,
gefüllt in kleine Holzfässer von knapp drei Pfund aus dem Holz des heimischen, schnell wachsenden Bo´bok-Baumes,
aufwändig verziert mit symbolischen Darstellungen von Toraja-Weisheiten und Mythen.
Die Münchhausen-Kaffeerösterei ist eine Schatzkammer vieler Kaffee-Raritäten –

Der INDONESIA SULAWESI TONGKONAN TORAJA GUNUNG SESEAN ist ein Kunstwerk für sich – ein Kaffee der Extraklasse.

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Das indonesische Kaffee-Unikat ist eine äußerst seltene Kaffeesorte, die ein Kopfkino freisetzt und zugleich im Mund ein Gaumenfeuerwerk entzündet.
Seine außergewöhnliche Geschmacksvielfalt mit dem dezenten Süßholzaroma – vollmundig, facettenreich, geerntet nur aus den vollreifen, roten Kirschen, welche die Vulkanböden um den Berg Sesean preisgeben und dann mit reinstem Quellwasser bedeckt – definiert Kaffeegenuss neu.
Ausgebreitet in der warmen Tropensonne und unter ständigem Wenden getrocknet, erreichen die Kaffeebohnen ein Aroma, das seinesgleichen sucht.

Die Vision – Kaffeegenuss in Perfektion

Bei Regengüssen liebevoll in geflochtenen Körben gehegt und noch per Hand aus ihrer jadefarbenen Pergament-Haut geschält, werden später nur die makellosesten Bohnen ausgewählt und in kleinen Baumwollsäcken für den Transport aufbewahrt.
Jede dieser Kaffee-Kostbarkeiten reflektiert die Begeisterung der Toraja für ihr Produkt und besteht die Reifeprüfung mit Bravour: Nach intensiver Begutachtung erhält sie das begehrte Qualitätssiegel von InterAmerican Coffee

Tana Toraja – ein Kosmos für sich Die Vorgeschichte: Im Jahre 2001 wurden Kaffee-Connaisseure wie der Spezialitätenröster Da Capo auf die Bohnen-Sensation aufmerksam und begeisterten erstmalig zehn Familien der Torajas – ein Volk aus dem Hochland Tanah Toraja auf der Insel Sulawesi in Indonesien – für die Wertschöpfung. Diese schlossen sich zu einem „Tongkonan“-Familienverband zusammen, um nach einer gemeinsamen Vision einen Kaffee für allerhöchste Ansprüche zu kreieren.
Wohnhäuser in schiffsähnlicher Form mit Bambusdächern, gebaut ganz ohne Nägel, Büffelhörner am Portal, die den sozialen Stand der Insassen kennzeichnen – je mehr, desto höher –, Reisspeicher auf Holzpfählen, die bis zu 20.000 Kilo Reisgarben aufnehmen und geschnitzte Ornamente in Rot, Schwarz, Weiß und Gelb stehen für eine einzigartige Zivilisation: Jenseits urbaner Hektik ist die Welt der Toraja ein nahezu unberührter Mikrokosmos für sich. Doch auch hier fordert die Moderne ihren Tribut: Immer mehr Toraja ziehen in die Städte, um dort nach Arbeit zu suchen.

„Puang Matua“ – der Mythos lebt

Die Toraja sind ihren traditionellen Überzeugungen seit Jahrhunderten treu geblieben: Ihr Alltag ist geprägt von tiefer Religiosität, dem überlieferten Glauben an Geister, Dämonen, Mythen sowie durch einen einzigartigen Ahnenkult.
Die Toraja glauben, dass unser Erdenleben nur ein Übergang ist und messen dem Jenseits – „Puya“ – weitaus mehr Bedeutung zu. Sie glauben an „Pongko“, die mythische Insel, auf der ihre Vorfahren landeten, als sie aus der Oberwelt stiegen. Sie glauben an „Tasik“, das Meer, das Pongko von der Welt der Menschen trennt. Sie glauben an „Bera Bamba Puana“ – das Tor der Gottheiten, an ein Totenland sowie eine Ober- und Unterwelt. Letztere ist der Sitz des Gottes Pong Tulak Pandang, „der die Erde hält“ – allgegenwärtig im „Puang Matua“, dem heiligen Tempel, gemeinsam mit den anderen Göttern des Schattenreiches.

Kulturgeschichte zum Trinken

Die Wirtschaft ist anders, der gefühlvolle Umgang mit der Umwelt und auch der soziale Aspekt spielt stets eine Rolle: Natürlich ist jeder Kaffeeernte-Ertrag ungleich exzellenter, wenn Kaffeeröster sich die Zeit nehmen, die Mentalität der Kleinbauern und Farmer zu verstehen, ihre Jahrhunderte alte Expertise zu respektieren, und ihre Traditionen zu achten. Nur durch ein langfristiges Vertrauensverhältnis können ideale Konditionen für eine Zusammenarbeit geschaffen werden.
Die neue Handelsbeziehung mit dem Familienverbund der Tongkonan ist das bislang ehrgeizigste Projekt der Münchhausen-Kaffeerösterei, um Kleinbauern darin zu unterstützen, dass ihre Wertschöpfung zertifiziert und honoriert wird. Wir möchten, dass Exzellenz und Engagement für nachhaltige Qualität weiterhin Zukunft haben.
Denn die Toraja sind ein erstaunliches Volk mit einer einzigartigen Kaffeeernte-Tradition, welche allen Versuchungen der Industrie mit ihrer Massenproduktion und Rationalisierung widerstanden und sich ein Stück Authentizität bewahrt hat.

Und die kann man schmecken: mit jeder vollmundigen Tasse INDONESIA SULAWESI TONGKONAN TORAJA GUNUNG SESEAN.